Teilchen sichtbar machen, die uns ständig umgeben und doch dem bloßen Auge verborgen bleiben: Genau das war das Ziel eines besonderen Physikprojekts bei den Projekttagen vor den Sommerferien.
Schülerinnen und Schüler bauten dabei in Eigenarbeit Nebelkammern. Mit diesen lassen sich die Spuren geladener Teilchen beobachten. Feine Kondensationslinien machen für kurze Zeit sichtbar, was normalerweise unsichtbar durch unsere Umgebung zieht.

Der besondere Reiz des Projekts lag dabei nicht nur im physikalischen Ergebnis. Die Nebelkammern wurden nicht einfach fertig angeschafft, sondern von den Schülerinnen und Schülern selbst gebaut. Planung, handwerkliche Umsetzung und naturwissenschaftliches Experimentieren griffen so unmittelbar ineinander.

Aus einem zunächst abstrakten Thema der Teilchenphysik wurde damit ein ganz praktisches Projekt: bauen, ausprobieren, nachjustieren und schließlich beobachten, wie in der selbst konstruierten Kammer tatsächlich Teilchenspuren sichtbar werden.

Der Förderverein unterstützte das Projekt mit 500 Euro und half damit, die benötigten Materialien für den Bau bereitzustellen.
Besonders schön ist, dass das Ergebnis der Projekttage nicht mit deren Ende verschwindet: Die selbst gebauten Nebelkammern können künftig weiter im Physikunterricht eingesetzt werden und ermöglichen auch anderen Schülerinnen und Schülern einen unmittelbaren Zugang zu einem sonst schwer vorstellbaren Bereich der Physik.
Wir freuen uns, dass der Förderverein ein Projekt unterstützen konnte, bei dem Eigeninitiative, praktisches Arbeiten und naturwissenschaftliche Neugier so unmittelbar zusammenkommen.
Und manchmal hinterlässt ein gelungenes Schulprojekt eben ganz buchstäblich Spuren.

